Die erste Frage am Telefon ist fast immer dieselbe: „Was kostet das ungefähr?“ Eine ehrliche Antwort ist ohne Blick in die Wohnung nicht möglich – aber wir können Ihnen genau erklären, welche Faktoren den Preis bestimmen und wie Sie ihn beeinflussen. Dann wissen Sie, worauf es ankommt, bevor Sie Angebote vergleichen.

Kurz gesagt: Der Preis eines Umzugs hängt vor allem von der Menge Ihres Umzugsguts, den Wegen (Stockwerk, Aufzug, Tragestrecke), der Entfernung und den gebuchten Zusatzleistungen ab. Nach einer kostenlosen Besichtigung bekommen Sie bei uns einen Festpreis, der auch dann gilt, wenn der Tag länger dauert.

Die fünf Faktoren, die den Preis bestimmen

1. Das Umzugsvolumen

Entscheidend ist nicht die Wohnfläche, sondern das, was tatsächlich mit soll. Eine spartanisch eingerichtete 3-Zimmer-Wohnung ist schneller verladen als eine 2-Zimmer-Wohnung mit vollem Keller, Bücherwand und Aquarium. Bei der Besichtigung schätzen wir das Volumen in Kubikmetern und daraus die Anzahl der Mitarbeiter und Fahrzeuge.

2. Die Wege am Start und am Ziel

Jede Treppe kostet Zeit. Ein Umzug aus dem 4. Stock ohne Aufzug in Kassel-Wehlheiden braucht deutlich mehr Stunden als derselbe Haushalt aus einem Erdgeschoss in Lohfelden. Genauso wichtig: Wie weit ist der Weg vom Haus bis zum Wagen? Steht der Wagen dank Halteverbotszone direkt vor der Tür oder 80 Meter weiter?

Mitarbeiter von Böhms Umzüge trägt einen Umzugskarton ein helles Treppenhaus hinunter Treppen sind der häufigste Zeitfaktor – jedes Stockwerk wird bei der Besichtigung berücksichtigt.

3. Die Entfernung

Innerhalb von Kassel und ins direkte Umland fällt die Fahrt kaum ins Gewicht. Bei Fernumzügen kommen Fahrzeit, Kraftstoff und gegebenenfalls Übernachtungen dazu. Da unser Betrieb in Lohfelden direkt an der Stadtgrenze liegt, sind Umzüge in Kassel, Baunatal, Vellmar, Niestetal, Kaufungen und Fuldabrück für uns Kurzstrecke.

4. Zusatzleistungen

Reiner Transport ist die günstigste Variante – Sie packen selbst, bauen die Möbel ab und stellen alles bereit. Jede Leistung, die wir übernehmen, spart Ihnen Zeit und kostet Arbeitsstunden:

  • Verpackungsservice (Küche, Bücher, Glas, Kleidung in Kleiderboxen)
  • Möbelmontage und Küchenab- und -aufbau
  • Halteverbotszone beantragen und aufstellen
  • Entsorgung von Dingen, die nicht mit sollen
  • Kartons und Packmaterial (Kauf oder Leihe)

5. Der Termin

Monatsende, Freitage und Samstage sind bei allen Umzugsunternehmen am stärksten nachgefragt. Wer flexibel ist und unter der Woche oder in der Monatsmitte umzieht, bekommt leichter einen Termin – und oft einen besseren Preis.

Warum wir mit Festpreis arbeiten

Viele Angebote rechnen nach Stunden ab. Das klingt günstig, bis der Tag länger dauert als gedacht: Aufzug kaputt, Nachbar parkt in der Halteverbotszone, der Schrank passt nicht durchs Treppenhaus. Beim Stundensatz zahlen Sie das Risiko – beim Festpreis nach Besichtigung tragen wir es.

Damit der Festpreis realistisch ist, brauchen wir die Besichtigung: vor Ort oder per Videoanruf. Wir sehen Wohnung, Treppenhaus und Zufahrt, besprechen, was mit soll, und Sie erhalten in der Regel innerhalb von ein bis zwei Werktagen ein schriftliches Angebot. Darin steht alles drin – Personal, Fahrzeug, Verpackung, Montage, Halteverbot –, und das ist dann auch der Preis auf der Rechnung.

Umzugskosten von der Steuer absetzen

Einen Teil der Kosten holen Sie sich über die Steuererklärung zurück. Zwei Wege sind wichtig:

Haushaltsnahe Dienstleistung (§ 35a EStG): Bei einem privaten Umzug können Sie 20 % der Arbeitskosten (nicht des Materials) direkt von der Steuerschuld abziehen – bis zu 4.000 Euro im Jahr. Voraussetzung: eine Rechnung, auf der der Arbeitslohn ausgewiesen ist, und die Zahlung per Überweisung. Unsere Rechnungen sind entsprechend aufgeschlüsselt.

Beruflich bedingter Umzug: Ziehen Sie wegen eines neuen Jobs oder eines deutlich kürzeren Arbeitswegs um, zählen die Umzugskosten als Werbungskosten. Zusätzlich gibt es eine Pauschale für sonstige Umzugsauslagen (seit März 2024: 964 Euro für die umziehende Person plus 643 Euro für jede weitere Person im Haushalt; die Beträge werden regelmäßig angepasst). Fragen Sie im Zweifel Ihre Steuerberatung – und heben Sie alle Belege auf.

So sparen Sie, ohne am falschen Ende zu sparen

  1. Aussortieren vor der Besichtigung. Alles, was Sie nicht mitnehmen, muss weder verpackt noch getragen werden. Wir nehmen auf Wunsch gleich eine Entrümpelung mit.
  2. Kleidung, Bettwäsche und Unzerbrechliches selbst packen – und die Küche, Gläser und Bilder uns überlassen. So zahlen Sie den Verpackungsservice nur dort, wo er wirklich Zeit und Bruch spart.
  3. Halteverbotszone einplanen. Die Gebühr der Stadt ist gering, die Zeitersparnis beim Tragen groß.
  4. Flexibel beim Termin sein. Unter der Woche und in der Monatsmitte sind Termine leichter zu bekommen.
  5. Frühzeitig anfragen. Vier bis sechs Wochen Vorlauf sind ideal – siehe unsere Umzugscheckliste.

Vorsicht bei Lockangeboten

Ein auffällig niedriger Preis ohne Besichtigung ist selten ein gutes Zeichen. Typische Fallen: Stundensätze ohne Obergrenze, „Pauschalen“, bei denen Treppen, Kilometer oder Verpackungsmaterial später extra berechnet werden, und Firmen ohne nachweisbare Versicherung. Fragen Sie immer nach: Ist der Preis fest? Was ist enthalten? Wer haftet bei Schäden? Ein seriöses Unternehmen beantwortet das schriftlich.

Festpreis für Ihren Umzug in Kassel

Sie möchten wissen, was Ihr Umzug kostet? Dann vereinbaren Sie eine kostenlose Besichtigung – vor Ort oder per Video. Sie bekommen ein Angebot mit Festpreis, und Sie entscheiden in Ruhe.